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Fakten
Internationales Business- und IT-Englisch ist heute die Verkehrssprache des Welthandels. Englisch ist die offizielle Sprache in 45 Staaten mit 322 Millionen Muttersprachlern, 500 Millionen sprechen Englisch als Zweitsprache.
Besonderheiten
Bei Übersetzungen in die englische Sprache sollte (je nach Zielgruppe) festgelegt werden, ob in internationales Business-Englisch, britisches Englisch oder US-amerikanisches Englisch übersetzt werden soll.
Geschichte der Sprache
Englisch gehört zur westgermanischen Gruppe der indoeuropäischen Sprachfamilie.
Altenglisch (5. bis 11. Jh.):
Die Landung der Angeln und Friesen drängte die keltischen Mundarten in Randgebiete der britischen Insel zurück. Das Angelsächsisch, stark vom Dänischen beeinflusst, entwickelte mit dem Altenglischen die erste auch schriftlichen Anforderungen genügende Form.
Mittelenglisch (1066 bis 1500):
Im 11. Jahrhundert mit der Landung der Normannen und dem Vorherrschen des Französischen am Hof und in der Verwaltung wurde Englisch die Sprache des "niederen" Volkes. Stark vom Französischen beeinflusst, eroberte sie sich im 14. Jahrhundert ihren Platz in Schulen, Gerichten und Kanzleien unter dem bestimmenden Einfluss der Londoner Mundart zurück.
Neuenglisch (ab 1500):
Das Elisabethanische Zeitalter leitet mit den Dramen Shakespeares und den Eroberungen der englischen Seefahrer die Vormachtstellung des Englischen in Literatur und Handel ein und verdrängt das Französische als internationale Verkehrssprache. |
Fakten
Französisch ist offizielle Amtssprache in 30 Staaten mit 72 Millionen Muttersprachlern und nach Englisch wichtigste Sprache in Forschung und Diplomatie.
Besonderheiten
Bei Übersetzungen in die französische Sprache sollte (je nach Zielgruppe) festgelegt werden, ob in europäisches oder kanadisches Französisch übersetzt werden soll.
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): é à ç è û î ô œ
Geschichte der Sprache
Französisch entwickelte sich aus der lateinischen Volkssprache im ursprünglich keltischen Gallien, sie gliederte sich in 3 große Mundartgruppen: das Nordfranzösische, das Provenzalische im Süden und das Frankoprovenzalische im Osten.
Im 13. Jahrhundert wurde die nordfranzösische Mundart der Île-de-France Vorbild für das ganze Gebiet, und es entwickelte sich bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts eine einheitliche Schriftsprache.
Das kanadische Französisch hat gewisse Abwandlungen erfahren da es nicht ganz so stark der normgebenden Sprachpflege der Académie française unterworfen ist. |
Fakten
Spanisch ist die offizielle Amtssprache in 20 Staaten mit 332 Millionen Muttersprachlern und entsprechend vielen Varianzen, die recht unterschiedlich ausfallen können. Spanisch ist nach Englisch wichtigste Sprache im Welthandel.
Besonderheiten
Bei Übersetzungen in die spanische Sprache sollte (je nach Zielgruppe) festgelegt werden, ob in europäisches oder südamerikanisches Spanisch übersetzt werden soll.
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ç ñ á é í ú ü ¿ ¡
Geschichte der Sprache
Spanisch gehört zu den westromanischen Sprachen, entstand aus dem Vulgärlatein der römischen Besatzungszeit und verdrängte keltische und iberische Sprachen mit Ausnahme des Baskischen.
Als Literatursprache setzte sich Kastilisch durch, daneben gibt es Mundarten wie Andalusisch, Aragonisch, Leonesisch und andere, im Nordosten Spaniens herrscht Katalanisch vor.
In Lateinamerika ist das Spanische von den Eingeborenensprachen beeinflusst, so dass die Grammatik nahezu identisch ist, Akzente und Slang aber recht unterschiedlich sind.
In Lateinamerika haben sich Varianzen der spanischen Sprache ausgebildet, die recht unterschiedlich ausfallen können und bei Übersetzungen berücksichtigt werden müssen.
Technische Ausdrücke werden in zunehmenden Maße vom Englischen entlehnt, so heißt Computer in Spanien "ordenador", doch "computadora" in Argentinien. |
Fakten
Der deutschsprachige Raum mit knapp 100 Millionen Sprechern, von denen mehr als 50% über einen Internetzugang verfügen, hat einen Anteil an der Weltwirtschaft von knapp 6%.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz: Ä ä, Ö ö, Ü ü, ß
Geschichte der Sprache
Deutsch hat sich während der Völkerwanderung als Teil der germanischen Sprachfamilie entwickelt.
Der Begriff bedeutete soviel wie "zum Volke gehörig" und definierte die Abgrenzung sowohl zu Latein als Gelehrtensprache als auch zu Welsch, der romanischen Volkssprache. Skriptural erscheint das Deutsche erstmals in einer Urkunde zum Ende seiner ältesten Entwicklungsphase (Stufe) - vor gut 1000 Jahren - im Altsächsisch-Althochdeutschen (750 bis 1050).
Die mittlere Stufe, Mittelhochdeutsch-Mittelniederdeutsch (1050 bis 1500) ist durch den Verfall der vollen End- und Mittelsilbenvokale ("nd"), den Beginn der Diphthongierung (Doppellautbildung: "au", "ei", "eu") sowie der teilweisen Monophthongierung gekennzeichnet. Mit der Ausbreitung in den Osten (Kolonisierungsbestrebungen) kommt es zu ersten Tendenzen, eine übermundartliche hochdeutsche Schriftform zu finden.
In der jüngsten Stufe, Neuniederdeutsch-Neuhochdeutsch entwickelt sich im Osten (elbisch- ostelbischer Raum) eine hochdeutsche Schriftsprache, die sich mit Hilfe der Bibelübersetzung Luthers ("Sächsisches Kanzleideutsch") und des Buchdrucks im ganzen deutschen Sprachgebiet ausbreitet. Neuniederdeutsch sinkt im Laufe dieser Entwicklung zu einer Mundart herab.
Im Wesentlichen unterscheidet man für den deutschen Sprachraum drei dialektale Hauptgruppen: Nieder-, Mittel- und Oberdeutsch. |
Fakten
Portugiesisch ist offizielle Amtssprache in 6 Staaten mit 177 Millionen Sprechern und repräsentiert verkehrssprachlich einen Anteil von 3,2% an der Weltwirtschaft und 2,5% im Internet.
Besonderheiten
Der Unterschied zwischen europäischem und brasilianischem Portugiesisch ist recht groß und muss bei Übersetzungen berücksichtigt werden.
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ç º ª ã õ á é ú ó í à ò
Geschichte der Sprache
Portugiesisch ist eine westromanische Sprache, die sich durch reiche Nasalierung, keine deutlich hörbaren Wortgrenzen sowie komplizierte Phonetik auszeichnet.
Das brasilianische Portugiesisch unterscheidet sich nicht nur durch Akzente und Slang - auch Rechtschreibung und Grammatik können voneinander abweichen. |
Fakten
Der italienischsprachige Raum mit 65 Millionen Sprechern, von denen ein knappes Drittel über einen Internetzugang verfügt, was einen Anteil von knapp 4% ausmacht, hat einen Anteil an der Weltwirtschaft von ebenfalls knapp 4%.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz: Á É È Ì Í Î Ò Ó Ù Ú - á é è ì í î ò ó ù ú
Geschichte der Sprache
Italienisch ist eine romanische Sprache mit starker mundartlicher Gliederung, die sich aus den volkslateinischen Mundarten entwickelt haben.
Die moderne italienische Schriftsprache beruht auf dem Toskanischen, das sich im 14./15 Jahrhundert mit den Werken Dantes, Petrarcas und Boccaccios als Literatursprache durchsetzte. |
Fakten
Russisch hat Deutsch als Verkehrssprache in Osteuropa abgelöst und sich mit 170 Millionen Muttersprachlern bis in den Fernen Osten ausgebreitet. Der Anteil an der Weltwirtschaft und Internetgemeinde mit jeweils knapp 2% ist noch stark ausbaufähig.
Besonderheiten
Zeichensatz: Ё Ђ Ѓ Є Ѕ І Ї Ј Љ Њ Ћ Ќ Ў Џ А Б В Г Д Е Ж З И Й К Л М Н О П Р С Т У Ф Х Ц Ч Ш Щ Ъ Ы Ь Э Ю Я а б в г д е ж з и й к л м н о п р с т у ф х ц ч ш щ ъ ы ь э ю я ё ђ ѓ є ѕ і ї ј љ њ ћ ќ ў џ Ґ ґ
Geschichte der Sprache
Russisch gehört mit Ukrainisch und Weißrussisch zur ostslawischen Gruppe der indoeuropäischen Sprachen.
Die Eigenständigkeit dieser drei Sprachen wird im 14./15. Jahrhundert angesetzt, die wenig differenzierte Sprache der Ostslawen davor wird Altrussisch genannt. Für die Entstehung der Schriftsprache, einer Abart der kyrillischen Schrift war die Moskauer Mundart Maß gebend, die sich zu Beginn des 18. Janhundert vom Kirchenslawischen emanzipierte, das seit dem 10. Jahrhundert in Gebrauch war.
Die Grammatik Lomonosows und das Werk Puschkins vollendeten die Entwicklung, 1918 wurde die Schrift noch vereinfacht. |
Fakten
Mehr als eine Milliarde Menschen sprechen Chinesisch als Muttersprache, 85% Mandarin, 7% Wu und 6% Yue. Der chinesische Raum ist das Wirtschaftsgebiet mit den höchsten Zuwachsraten, mit einem Anteil von 13% an der Weltwirtschaft und gut 9% an der Internetgemeinde, dieser Anteil soll in den nächsten Jahren bis auf ein Fünftel ansteigen.
Besonderheiten
Es sind zwei Schriftvarianten in Gebrauch, das vereinfachte Chinesisch in der Volksrepublik und das traditionelle in Taiwan.
Zeichensatz (Beispiele): Volksrepublik China (vereinfacht) 丒 丗 丟 丠 両 丣 並 丩 丮 丯 丱 丳 丵 丼 乀 乁 乂乄 乆 乊 乑 乕 乗 乚 乛乢 乣 乤 乥 乧 乨 乪 乫乬 乭 乮 乯 乲 乴
Zeichensatz (Beispiele): Taiwan (traditionell) 忌 志 忍 忱 快 忸 忪 戒 我抄 抗 抖 技 扶 抉 扭 把 扼 找 批 扳 抒 扯 折 扮 投 抓 抑 抆 改 攻攸 旱 更 束 李 杏 材 村 杜
Geschichte der Sprache
Chinesisch ist die meistgesprochene Sprache der Welt, gehört zur indochinesischen Sprachfamilie und gliedert sich in 8 Dialektgruppen.
Aus der traditionellen Schriftsprache Wen-li und der nördlichen Mandarinensprache, dem Pekinger Dialekt wurde die neue Standardsprache Kuo-yü entwickelt, die eine von der Umgangssprache stark abweichende Literatursprache aufweist.
Die chinesische Schrift ist eine Wortschrift mit etwa 50.000 Zeichen, wovon 3.000 bis 4.000 im allgemeinen Gebrauch sind. Gleichlautende Zeichen werden durch Tonhöhen unterschieden, wodurch der charakteristische Klang entsteht.
1956 wurde in der Volksrepublik eine Schriftreform durchgeführt, bei der 500 vereinfachte Zeichen die zum Teil sehr komplizierten Zeichen ersetzten. In Taiwan wird die traditionelle Schrift weiter verwendet, so dass 2 unterschiedliche Schriftsysteme, vereinfacht und traditionell im Gebrauch sind. |
Fakten
Japan mit 127 Millionen Muttersprachlern die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde hat einem Anteil von 8% an der Weltwirtschaft und gut 9% an der Internetgemeinde. Ein Marktzugang ist nur in japanischer Sprache möglich.
Besonderheiten
Die ideale Umsetzung sprachlicher Inhalte ins Japanische erfordert neben der eigentlichen Übersetzung ein hohes Maß an Kenntnissen der japanischen Kultur und Gesellschaft. So gibt es viele sprachliche Ebenen, die individuell zum Ansprechpartner gewählt werden.
Zeichensatz (Beispiele Kanji): あ 亜 唖 娃 阿 哀 愛 挨 姶 逢 葵 茜 穐 悪 握渥 旭 葦 芦 鯵 梓 圧 斡 扱 宛 姐 虻 飴 絢 綾 鮎 或 粟 袷 安 庵 按 暗 案 闇 鞍
Zeichensatz (Beispiele Katakana / Hiragana): ぁ ぃ ぅ ぇ ぉ か き く け こ さ し す せ そ た ち っ て と な ぬ の は ぱ ひふ へ ほ ま む も ゃ ゅ ょ ら り
Geschichte der Sprache
Japanisch ist eine ganz eigenständige Sprache, deren Wortschatz mit der Einführung der chinesischen Wortschrift durch koreanische Hofschreiber im 5. Jahrhundert stark vom Chinesischen beeinflusst wurde, wie diese in Vertikalreihen linksläufig getuscht.
Im 9. Jahrhundert zur Silbenschrift Kana vereinfacht, die sich als Katakana und besonders in der jüngeren Form des Hiragana (beide 48 Silbenzeichen) durchsetzte und mit der japanischen Druckschrift, die meist chinesische Wortzeichen benutzt, vermischt hat und in zunehmenden Maße auch Lateinschrift verwendet.
Die japanische Schriftsprache ist in Syntax und Wortschatz sehr abgehoben zu den zahlreichen zum Teil sehr unterschiedlichen Mundarten, der Stil der Umgangssprache ist kompliziert abgestuft durch Berücksichtigung angesprochener und besprochener Personen und besonderer Formen für die Verneinung. |
Fakten
Arabisch ist die offizielle Amtssprache in 20 Staaten mit 180 Millionen Sprechern mit einer einheitlichen Schriftsprache (Hocharabisch). Der Anteil an der Weltwirtschaft und an der Internetgemeinde mit 1,6- und 0,9% ist vergleichsweise unbedeutend.
Besonderheiten
Arabisch gliedert sich in viele Mundarten hat aber eine recht einheitliche Schriftsprache (Hocharabisch).
Arabisch wird von rechts nach links geschrieben.
Zeichensatz (Beispiele): ص ث ق ف غ ع ه خ خ ح ج ش س ي ب ل ا ت ن م ك ط ئ ء ؤ ر لا ى ة
Geschichte der Sprache
Arabisch gehört zur südlichen Gruppe des Westsemitischen, beruht auf nordarabischen Dialekten und verbreitete sich mit dem Islam in Vorderasien und Nordafrika.
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Fakten
75 Millionen Menschen in Nord- und Südkorea sprechen Koreanisch, wobei die 25 Millionen im Norden im Internet und in der Weltwirtschaft überhaupt keine Rolle spielen, in Südkorea dagegen, mit einem Anteil von 2% an der Weltwirtschaft, hat fast jeder Zweite Zugang zum Internet.
Besonderheiten
Zeichensatz (Beispiele): 갍 괞 괖 굥 굪 긒 꽕 꽢 꼦 눹 뉫 둭 둳 둷 돓 멐 멖 뭁 봸 뵂 뵆 삻 샣 쁻 잍 졞
Geschichte der Sprache
Koreanisch galt lange als mit keiner anderen bekannten Sprache verwandt, neuere Forschungen gehen heute von einer Zugehörigkeit zur altaischen Sprachfamilie aus und sei somit verwandt mit den Turksprachen, den mongolischen und tungusischen Sprachen und sehr entfernt mit dem Japanischen.
Bis zum 7. Jahrhundert wurde Koreanisch mit chinesischen Schriftzeichen geschrieben, die sich für agglutinierende Sprachen allerdings wenig eignen, so dass man daraus eine Silbenschrift entwickelte.
Im 15. Jahrhundert wurde die heute noch gebräuchliche Buchstabenschrift Hangul geschaffen , eine ganz eigenständige Entwicklung, die sich erst im 20. Jahrhundert endgültig durchsetzte.
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Fakten
Gut 180 Millionen Menschen sprechen Hindi, das mit der Schrift Devanagari geschrieben wird, in Wirtschaft und Internet verständigt man sich in Indien in erster Linie auf Englisch.
Besonderheiten
Zeichensatz (Beispiele): ब ह ग द ज ड क त च ट न व ल स
Geschichte der Sprache
Bengali und Hindi sind mit jeweils fast 200 Millionen Sprechern die größten Sprachgemeinschaften des indischen Subkontinents, die sich in zwei große Gruppen teilen:
Im Norden die indoeuropäischen Sprachen, zu denen neben Hindi und Bengali, Marathi, Urdu, Gujarati und viele andere gehören und im Süden die drawidischen Sprachen, wie Singhalesisch, Tamilisch, Telegu, Kannada und noch einige mehr.
In Indien werden derzeit 14 Sprachen und 19 Schriften offiziell für den Amtsverkehr anerkannt, von denen Englisch die wichtigste ist.
Die indischen Schriften sind alle aus der aramäischen Buchstabenschrift hervor gegangen und sind nach dem lateinischen nach der Anzahl der Abzweigungen der produktivste Schriftkulturkreis. |
Fakten
190 Millionen Sprecher hat Bengali, das mit der gleichnamigen Schrift geschrieben wird, in Indien und Bangladesch, in Wirtschaft und Internet verständigt man sich in Indien in erster Linie auf Englisch.
Besonderheiten
Zeichensatz (Beispiele): ব হ গ দ জ ড প র ক ত চ ট ম ন ব ল স
Geschichte der Sprache
Bengali und Hindi sind mit jeweils fast 200 Millionen Sprechern die größten Sprachgemeinschaften des indischen Subkontinents, die sich in zwei große Gruppen teilen:
Im Norden die indoeuropäischen Sprachen, zu denen neben Hindi und Bengali, Marathi, Urdu, Gujarati und viele andere gehören und im Süden die drawidischen Sprachen, wie Singhalesisch, Tamilisch, Telegu, Kannada und noch einige mehr.
In Indien werden derzeit 14 Sprachen und 19 Schriften offiziell für den Amtsverkehr anerkannt, von denen Englisch die wichtigste ist.
Die indischen Schriften sind alle aus der aramäischen Buchstabenschrift hervor gegangen und sind nach dem lateinischen nach der Anzahl der Abzweigungen der produktivste Schriftkulturkreis. |
Fakten
Von 65 Millionen Sprechern haben 2,5 Zugang zum Internet, Thailands Anteil an der Weltwirtschaft beträgt gut 1%.
Besonderheiten
Zeichensatz (Beispiele): ไ ำ พ ะ ั ี ร น ย บ ฟ ห ก ด เ ้ ่ า ส ว ง ผ ป แ อ ิ ื ท
Geschichte der Sprache
Thailändisch ist die einzige Literatursprache der Thai-Gruppe der indochinesischen Sprachen. Sie gliedert sich in 3 Dialekte, die alle nur einsilbige Wörter kennen.
Wie im Chinesischen werden Bedeutungsunterschiede zwischen sonst gleichlautenden Wörtern durch unterschiedliche Tonhöhen gekennzeichnet.
Die Schrift wurde im 13. Jahrhundert aus der indischen Pali-Quadratschrift entwickelt, die mit dem Buddhismus ins Land kam. |
Fakten
Knapp 70 Millionen Menschen sprechen Vietnamesisch, der Anteil an der Weltwirtschaft und am Internet ist noch nicht messbar.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ă â ê ô đ ₫ ư ơ
Geschichte der Sprache
Vietnamesisch gehört zur Austro-Asiatischen Sprachfamilie und ist die einzige Sprache in Südostasien, die in Folge der französischen Kolonisation mit dem lateinischen Alphabet geschrieben wird.
Qouc Ngu, so der Name des vietnamesischen Alphabets, ist zur Darstellung der andersartigen Laute um diakritische Zeichen erweitert.
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Fakten
Polnisch gehört zu den schwierigsten Sprachen Europas. Von knapp 40 Millionen Polen verfügen ca. 10 Prozent über einen Internet-Zugang.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ż ś ó ł ą ń ć ź Ł ę
Geschichte der Sprache
Polnisch gehört mit Tschechisch und Slowakisch zur westslawischen Gruppe der indoeuropäischen Sprachen, mit lateinischen Buchstaben geschrieben zeichnet Polnisch sich durch die Erhaltung der altslawischen Nasale und auf die vorletzte Silbe festgelegte Betonung aus.
Mundarten sind Großpolnisch (um Posen), Kleinpolnisch (um Krakau) und Masowisch (um Warschau). |
Fakten
Amtssprache in Estland ist das Estnische. Von den 1,3 Millionen Esten besaßen 2002 bereits 44,2 % einen Internetzugang. Damit liegt Estland auf EU-Niveau, wobei ein weiterer dynamischer Anstieg prognostiziert ist.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ü õ ö ä Ü Õ Ö Ä Š Ž
Geschichte der Sprache
Das Estnische zählt zu den finnougrischen Sprachen - eine europäische Untergruppe der uralischen Sprachfamilie. Estnisch ist so eng mit dem Finnischen verwandt, dass sich Finnen und Esten problemlos verständigen können.
Im Wesentlichen bestehen 2 Dialekte: das Nordestnische, das im Großteil des Landes gesprochen wird und auch die Grundlage der Schriftsprache bildet sowie der südlich von Tartu vorherrschende südestnische Dialekt. Das Estnische unterlag im Laufe seiner jüngeren Geschichte sprachlichen Einflüssen aus dem Nieder- und Hochdeutschen und im letzten Jahrhundert besonders jenen des Russischen.
Erste schriftliche Zeugnisse sind aus dem 16. Jahrhundert bekannt; das Estnische wird in modifiziert lateinischem Alphabet geschrieben. |
Fakten
Lettisch ist die Amtssprache Lettlands. Wie in den meisten ehemaligen Sowjetrepubliken hat aber das Russische, nicht zuletzt durch Zuwanderung, eine erhebliche Bedeutung. Ende 2001 hatten von den 2,3 Millionen Letten immerhin bereits 13,5 % einen Internetzugang. Dies lag zwar unter EU-Durchschnitt, ein kontinuierlicher Verbreitungsanstieg wird aber erkennbar.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ū ē č ž ķ š ģ ņ ī ā ļ Ē Č Ž Ķ Š Ģ Ņ Ī Ā Ļ
Geschichte der Sprache
Das Lettische zählt zusammen mit dem Litauischen zu den beiden vitalen Vertretern der baltischen Sprachen innerhalb der indogermanischen Sprachenfamilie. Eine Besonderheit des Lettischen ist die Diversifizierung in der Flexion, im klaren Gegensatz zu den anderen indo-europäischen Sprachen.
Erste schriftliche Zeugnisse sind aus dem 16. Jahrhundert durch Albrecht von Brandenburg / Herzog von Preußen belegt. Zur Darstellung der lettischen Sprache dient die lateinische Schrift. Während anfangs eine an das Deutsche angelehnte Orthographie verwendet wurde, verlangte eine zu Beginn des 20. Jahrhunderts durchgeführte Rechtschreibreform die Einführung von diakritischen Zeichen. |
Fakten
Mit 3,4 Millionen Einwohnern ist Litauen der bevölkerungsreichste Staat der baltischen Republiken. Allerdings haben zurzeit nur knapp 7,2 % der Litauer einen Internetzugang. Landessprache ist Litauisch und wird von knapp 2,5 Millionen Menschen gesprochen.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ą č ę ė į š ų ū ž Ą Č Ę Ė Į Š Ų Ū Ž
Geschichte der Sprache
Litauisch gilt als besonders archaische Sprache der indo-europäischen Sprachenfamilie, da es sich den originär extensiven Gebrauch von Flexionen erhalten hat. Zusammen mit dem Lettischen zählt es zu den beiden letzten aktualen Vertretern der baltischen Sprachen.
Das Litauische verwendet die lateinische Schrift - modifiziert durch Sonderzeichen. Erste textliche Zeugnisse sind aus dem 16. Jahrhundert bekannt. Große Verdienste um die Erforschung der litauischen Sprache erwarb sich im 19. Jahrhundert der Prager Professor August Schleicher. Zu dieser Zeit gab es noch drei litauische Dialekte, die um die Vorherrschaft im Sprachgebiet konkurrierten.
Das heute gebräuchliche Standardlitauisch entwickelte sich aus dem südwestlichen Dialekt und wurde zu Beginn der 1. litauischen Unabhängigkeit im Jahre 1918 Landessprache. |
Fakten
Der kleine Inselstaat Malta hat knapp 400 Tausend Einwohner. Ende 2001 besaßen bereits 25,8% der Bevölkerung einen Zugang zum Internet. Amtssprachen sind Englisch und Maltesisch. Auch das Italienische übt auf Malta merklichen Einfluss aus.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ċ ġ ħ ż À Ċ Ġ È Ù Ì Ò Ħ è ù ì ò à
Geschichte der Sprache
Das Maltesische entwickelte sich aus dem maghrebinischen Arabisch. Das Vokabular ist zudem stark vom Italienischen beeinflusst.
Alphabet und Grammatik sind lateinisch fundiert. Maltesisch ist als Amtssprache von hohem symbolischen Wert für die nationale Identität. Allerdings dominieren im Alltagsgebrauch Italienisch und Englisch. |
Fakten
5,4 Millionen Slowaken sprechen Slowakisch als Landessprache. Anfang 2002 besaßen bereits 16 % der Slowaken einen Internetzugang, und mittelfristig ist eine signifikante Steigerung dieser Quote erwartbar.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ľ š č ť ž ý á í é ú ä ň ô đ Đ ł Ł ß
Geschichte der Sprache
Slowakisch ist als Mundart seit dem 10. Jahrhundert bekannt und seit dem 18. Jahrhundert auch als Schriftsprache belegt.
Es wird den westslawischen Sprachen zugerechnet und weist große Ähnlichkeiten mit dem Tschechischen auf: Zwischen Tschechen und Slowaken existiert keine sprachkommunikative Verständigungsbarriere, allerdings weist das Slowakische einige Laute auf, die dem Tschechischen fremd sind. Deshalb muss Slowakisch mit einer vom Tschechischen abweichenden Modifikation des lateinischen Alphabets dargestellt werden.
In der Tschechischen Republik lebt ca. eine halbe Million slowakischer Muttersprachler. |
Fakten
Slowenisch ist die Amtssprache in Slowenien. Zusammen mit einigen Sprachminderheiten in Österreich und Italien wird diese Sprache von ca. 2 Millionen Menschen gesprochen. Davon hatten 2001 bereits mehr als 41 % einen Internetzugang.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): š ž č Š Ž Č
Geschichte der Sprache
Slowenisch gilt als älteste schriftlich belegte slawische Sprache. Auf den Freisinger Denkmälern aus dem 10. - 11. Jahrhundert lassen sich die ersten Zeugnisse slowenischer Schriftsprache finden.
Slowenisch ist ein Vertreter der südlichen Gruppe der slawischen Sprachen. Eine Besonderheit ist die Ausbildung von ca. 50 (!) verschiedenen Dialekten und zwei verschiedenen - offiziell anerkannten - Lautsystemen. |
Fakten
Tschechisch wird von ca. 12 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Davon leben ca. 10 Millionen in der Tschechischen Republik, in der es auch Amtssprache ist. Zurzeit verfügen in Tschechien bereits 30 % der Einwohner über einen Internetzugang. Zweifellos wird das EU-europäische Niveau bald erreicht sein.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ě š č ř ž ý á í é ú ů đ Đ ł Ł ß
Geschichte der Sprache
Tschechisch ist ein Vertreter der westslawischen Sprachen. Es besteht eine enge Verwandtschaft zum benachbarten Slowakisch. Gewisse Lautbildungsunterschiede machen allerdings den Gebrauch eines abweichend modifizierten lateinischen Alphabets notwendig.
Eine wichtige Rolle in der Entwicklung der tschechischen Sprache spielte im 14. Jahrhundert der böhmische Kirchenreformer Jan Hus. In seinen Schriften standardisierte er die bis dahin zur bäuerlichen Mundart degradierte Sprache und verhalf ihr damit zu neuer Bedeutung.
Eine auf seinen Ideen fußende tschechische Bibelübersetzung vom Ende des 16. Jahrhunderts legte lange Zeit den Sprachstandard des Tschechischen fest. |
Fakten
Schätzungsweise gibt es ca. 15 Millionen ungarische Muttersprachler, von denen auch rund 10,2 Millionen in Ungarn leben.
Mit 15,7 % der Bevölkerung, die bereits über einen Internetzugang verfügt, ist Ungarn auf dem besten Wege, bald europäischen Durchschnitt erreicht zu haben.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): í ö ü ó ő ú ű é á Í Ö Ü Ó Ő Ú Ű É Á
Geschichte der Sprache
Das Ungarische ist die einzige in Mitteleuropa gesprochene Sprache, die nicht der indo-europäischen Sprachenfamilie angehört. Nicht zuletzt deswegen wird sie als sehr schwer zu erlernende Sprache angesehen.
Ungarisch zählt zusammen mit dem Finnischen und dem Estnischen zu den europäischen Vertretern der finnougrischen Sprachen, wobei sich Ungarisch stark von den beiden anderen unterscheidet. Woher diese Sprachgruppe ursprünglich entstammt, ist bisher nicht gänzlich geklärt.
Erste schriftliche Zeugnisse der ungarischen Sprache sind aus dem 13. Jahrhundert belegt. Ungarisch wird mit dem lateinischen Zeichensatz dargestellt. |
Fakten
Landessprache in Rumänien ist Rumänisch. Es wird von ca. 20 Millionen Menschen gesprochen.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): ă î â ş ţ Ă Î Â Ş Ţ đ Đ ł Ł ß
Geschichte der Sprache
Das heutige Staatsgebiet Rumäniens entspricht in etwa der damaligen römischen Provinz Dakien, und so entspringt die rumänische Sprache entwicklungsgeschichtlich dem Lateinischen.
Neben der Hauptsprache (auch Dakorumänisch genannt) gibt es noch drei Dialekte, die auch in anderen Balkanstaaten vorkommen.
Erste schriftliche Dokumente des Dakorumänischen sind aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts bekannt. Im Rumänischen erhielten sich einige charakteristische Strukturelemente des Lateins, die in anderen romanischen Sprachen verloren gegangen sind, z.B. die Nominalflexion. Andererseits sind auch Elemente aus den slawischen Sprachen prägend.
Die Lexik weist Lehnworthäufungen aus den westlich und südlich nahen Sprachräumen auf: Slawisch, Türkisch, Griechisch, Ungarisch und Albanisch. |
Fakten
Bulgarisch ist Landessprache in Bulgarien und wird dort von ca. 8 Millionen Einwohnern gesprochen. Bulgarisch wird mit kyrillischen Schriftzeichen geschrieben.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): и ш щ к д з ц ь я а ж г н ч ю й ъ э ф п л б У И Ш К Д З Ц Ь Я Ж Г Ч Ю Й Ъ Э Ф П Л Б
Geschichte der Sprache
Bulgarisch rechnet man zur südslawischen Gruppe der slawischen Sprachen. Es wird wie in allen slawischen Sprachgebieten, die historisch unter orthodoxem Einfluss stehen, durch das kyrillische Alphabet abgebildet.
In den slawischen Sprachen nimmt das Bulgarische durch die Verwendung des nachgestellten bestimmten Artikels sowie durch den Verlust von Infinitivformen eine gewisse Sonderstellung ein.
Das heutige Bulgarisch entwickelte sich aus dem Altbulgarischen (9.-11. Jahrh.), über das Mittelbulgarische (12.-14. Jahrh.) und Neubulgarische (ab dem 15. Jahrh.) zu seiner heutigen Formung. Einflüsse sind aus dem Türkischen, Griechischen und natürlich dem Russischen wirksam; eine enge Verwandtschaft besteht zur makedonischen Sprache. |
Fakten
Von 10 Millionen Schweden verfügen mehr als die Hälfte über einen Internet-Zugang.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): å ö ä Å Ö Ä
Geschichte der Sprache
Schwedisch ist eine ostnordische Sprache innerhalb des nordgermanischen Sprachenkreises, die über 3 Entwicklungsstadien aus dem Altnordischen hervorgegangen ist und sich in 5 mundartliche Gruppen gliedert.
Grundlage der Schriftsprache Rijksspråk, die seit dem 17. Jahrhundert Gegenstand bewusster Sprachpflege ist, ist die Mundart von Östergötland, die Umgangssprache Talspråk ist stark dialektgefärbt. |
Fakten
Von gut 5 Millionen Finnen verfügen fast die Hälfte über einen Internet-Zugang.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz (Beispiele): å ö ä Å Ö Ä
Geschichte der Sprache
Finnisch gehört mit Estnisch und Ungarisch zur finnisch-ugrischen Sprachfamilie.
Trotz der erheblichen Unterschiede zum Ungarischen ist die Verwandtschaft jedoch aufgrund phonologischer, morphologischer und syntaktischer Merkmale gesichert, das gemeinsame Prinzip der Vokalharmonie, der agglutinierende Sprachbau und das Fehlen eines grammatischen Geschlechts, sowie die komplexen Fallsysteme (15 im Finnischen, 17 im Ungarischen).
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Fakten
Von gut 5 Millionen Dänen verfügen mehr als die Hälfte über einen Internet-Zugang.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz: å æ ø Å Æ Ø
Geschichte der Sprache
Finnisch gehört mit Estnisch und Ungarisch zur finnisch-ugrischen Sprachfamilie.
Dänisch gehört zum Ostnordischen der germanischen Sprachgruppe und unterscheidet sich vom Schwedischen durch ihren Stoßton, die Abschleifung der Endsilben und häufigere stimmhafte Konsonanten.
Sie gliedert sich in die drei Mundartgruppen, Jütisch, Schonisch und Seeländisch, die untereinander recht verschieden sind. Letztere entwickelte sich zur Zeit der Reformation durch die Vorrangstellung Kopenhagens zur Schriftsprache, mit starken nieder- und hochdeutschen Einflüssen. |
Fakten
Griechenlands 3500 jährige ungebrochene Sprach- und Schrifttradition ist die Wiege der abendländischen Kultur, es hat gut 10 Millionen Muttersprachler, von denen 1,5 Millionen über einen Internetzugang verfügen.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz: ς ε ρ τ υ θ ι ο π α σ δ φ γ η ξ κ λ χ ψ ω β μ Θ Ι Ο Σ Δ Φ Γ Ξ Λ Ψ Ω
Geschichte der Sprache
Griechisch ist ein selbständiger Zweig der indoeuropäischen Sprachfamilie, der in ungebrochener Tradition seit der Mitte des 2. vorchristlichen Jahrtausend gesprochen und geschrieben wird und schon im Hellenismus eine Gemeinsprache (Koine) ausgebildet hat.
Griechisch und Chinesisch sind die ältesten noch lebenden Schriftsprachen der Erde. |
Fakten
Von knapp 24 Millionen, die Niederländisch sprechen in den Niederlanden, Belgien (Flämisch) und Südafrika (Afrikaans), verfügen fast die Hälfte über einen Internet-Zugang.
Besonderheiten
Sonderzeichen im Zeichensatz: á ä é ë í ï ó ö ú ü Á Ä É Ë Í Ï Ó Ö Ú
Geschichte der Sprache
Niederländisch ist aus dem altniederfränkischen Dialekt des Niederdeutschen entstanden und hat sich seit dem 12. Jahrhundert zur Literatursprache Mittelniederländisch entwickelt.
Neuniederländisch ist seit dem 17. Jahrhundert zur völligen Selbständigkeit gereift und hat in Südafrika mit Afrikaans (Kapholländisch) eine Tochtersprache ausgebildet.
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